Statement zur Trainingssituation
Wir, der FC Goaletics, müssen klar und deutlich festhalten: Uns wurde ab sofort der Sportplatz durch die TG Schura entzogen – und das auf Basis von haltlosen und unbelegten Anschuldigungen.
Uns wird vorgeworfen, wir würden beleidigen, den Platz verschmutzen, alles zuparken und uns sogar einem anderen Verein angeschlossen haben. Für keinen dieser Punkte wurden Beweise geliefert. Stattdessen wird hier mit Behauptungen gearbeitet, die jeder Grundlage entbehren.
Fakt ist: Wir sind ein eigenständiger Verein und werden es auch bleiben. Eine Fusion stand nie zur Debatte – und wird es auch in Zukunft nicht.
Ebenso die Realität: Der Großteil unserer Spieler kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor Ort stehen in der Regel maximal zwei Autos – von „zuparken“ kann also keine Rede sein. Unser Herrentrainer hat nach jedem Training eigenständig die Kabinen kontrolliert und sauber hinterlassen. Auch das scheint bewusst ignoriert zu werden.
Was hier passiert, trifft uns nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich – und das mitten in der Saison. Wir hätten den Platz ohnehin erst Ende April/Anfang Mai wieder nutzen dürfen. Doch statt gemeinsam Lösungen zu finden, wird uns einfach die Grundlage entzogen.
Besonders bitter: Es geht längst nicht mehr nur um unsere Herrenmannschaft. Wir haben mittlerweile drei Jugendteams aufgebaut – Kinder, die jetzt ohne Trainings- und Spielmöglichkeiten dastehen. Ein junger Verein, der versucht, mit minimalen Mitteln etwas für die Gemeinschaft aufzubauen, wird hier schlicht ausgebremst.
Finanziell war die Situation ohnehin mehr als fragwürdig: Bereits 100€ monatlich für einen Platz zu verlangen, der mehr Löcher als Rasen hat, keine Tornetze bietet, keine Lagermöglichkeiten hat und bei dem gerade einmal vier Spieler gleichzeitig duschen können, war für uns kaum stemmbar. Dazu kommt: Der Platz ist nicht einmal für den Ligabetrieb zugelassen, wodurch zusätzliche Kosten für externe Plätze entstehen.
Und trotzdem wurde die Gebühr nun noch einmal um 70€ im Monat erhöht – wohlwissend, dass selbst die bisherigen Kosten für uns eine enorme Herausforderung waren.
Wir sind kein Kindergarten und lassen uns auch nicht so behandeln. Wer mit uns arbeitet, sollte das auf Augenhöhe tun – mit Fakten statt haltlosen Vorwürfen.
Wir werden uns davon nicht unterkriegen lassen und weiterhin alles dafür tun, unseren Spielern – vor allem unserer Jugend – eine Zukunft zu bieten.
FC Goaletics