Spielbericht - SGM Frittlingen/Wilflingen II gegen FC Goaletics Schura 8:0 (29.03.2026)


Kreisliga Platz 3 empfängt den Tabellenletzten.
Bereits vor Spielbeginn gab es für das Team von Trainer Rusch eine kleine Überraschung, als dieser die weiß-goldenen Auswärtstrikots präsentierte und seinen Spielern überreichte. In der Kabine folgte die Taktikbesprechung. Frittlingen ist ein sehr starkes Team – offensiv gnadenlos, spielintelligent und im Schnitt mit drei Treffern pro Spiel. Die klare Ansage: von der ersten Sekunde an wach sein, sichere Bälle spielen und den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Das durch Verletzungen und Sperren geschwächte Team aus Schura musste einige Baustellen kompensieren. Umso erfreulicher war die Rückkehr von Diolosa, der nach seinem Umzug wieder zum Team gestoßen war.
Anders als in der vergangenen Woche fand das Team von Trainer Rusch jedoch nicht richtig ins Spiel. Anfangs hielt man noch dagegen, doch in der 8. Minute fiel das erste Tor für die Gastgeber aus Frittlingen. Ein Stellungsfehler in der Innenverteidigung wurde von der starken Offensive direkt bestraft – 1:0. In der Folge wirkte die Abwehr etwas wacher, fand langsam besser ins Spiel. In der 15. Minute dann die erste strittige Szene: Diolosa spielt klar den Ball, wird dabei getroffen – Gelb für Diolosa. Fassungslosigkeit auf beiden Seiten. Doch das Team aus Schura hatte aus dem letzten Spiel gelernt und blieb ruhig. „Einfach weiterspielen, Jungs!“ kam der Ruf von außen, was ebenfalls beim Schiedsrichter nicht gut ankam.
Zehn Minuten später dann der nächste Fehler im Positionsspiel – und erneut wurde dieser eiskalt ausgenutzt. 2:0 für Frittlingen. Trainer Rusch versuchte seine Mannschaft zu ordnen, doch nur zwei Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Die Abwehr stand zu hoch, etwa sechs Meter vor der Mittellinie. Nach einem Ballverlust hatte die Offensive aus Frittlingen freien Raum und nutzte ihre Geschwindigkeit – 3:0.
In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das immer wieder unterbrochen wurde. Der Schiedsrichter griff auf beiden Seiten häufig ein, pfiff viele Situationen und verteilte Karten. Der Spielfluss beider Teams ging dabei zunehmend verloren. In der 39. Minute dann eine berechtigte Gelbe Karte wegen Haltens für den FC Goaletics. Kurz darauf folgte eine weitere Verwarnung nach einem Zusammenstoß sowie eine letzte Ermahnung für den bereits verwarnten Spieler.
45. Minuten - kurz vor der Pause dann die entscheidende Szene: Ein Spieler der Gastgeber und Diolosa im Laufduell, beide im Vollsprint. Beide gehen zu Boden. Diolosa bleibt sitzen, hält sich das Bein, leicht verletzt. Die Spieler helfen ihm auf und wollen ihn vom Feld tragen, da er nicht mehr auftreten kann. Doch der Schiedsrichter entscheidet: Foul – Gelb für Diolosa. Zweite Gelbe. Platzverweis. Eine Entscheidung, die für großes Unverständnis auf beiden Seiten sorgte. In der späteren Übertragung war klar zu erkennen, dass kein übermäßiger oder unfairer Körperkontakt vorlag. Trainer Rusch, der in diesem Spiel die Kapitänsbinde trug, suchte ruhig das Gespräch, wurde jedoch sofort ermahnt. Eine sachliche Kommunikation war nicht möglich.
Kuriose Mitte: Halbzeit – oder eben keine
Die Mannschaft schleppte sich zur Bank. Endlich durchatmen, sammeln, neu einstellen.
Das Trainerteam will die Mannschaft wachrütteln. Doch mitten in der Ansprache kam der nächste Schlag: „Es geht weiter!“
Ein Blick auf die Uhr zeigte: 6 Minuten Pause.
6 Minuten zur Regeneration.
6 Minuten für Taktik.
6 Minuten nach einer intensiven ersten Halbzeit – und das in Unterzahl.
Ungläubige Blicke. Kopfschütteln. Doch das Team blieb ruhig. Erschöpft ging es zurück auf den Platz.
Die zweite Hälfte begann deutlich vorsichtiger. Der FC Goaletics ging kaum noch in Zweikämpfe – zu groß war die Angst vor weiteren Karten. Gleichzeitig machte sich die Erschöpfung bemerkbar. Frittlingen nutzte dies konsequent aus und erhöhte in der 49. und 62. Minute auf 5:0. Trotz Unterzahl und Müdigkeit zeigte das Team nun mehr Struktur, blieb kompakter und verbesserte das Positionsspiel. Bis zur 84. Minute hielt man dagegen. Doch die Kräfte schwanden zunehmend. Trainer Rusch reagierte und wechselte Spieler aus, brachte mitgereiste Unterstützungsspieler ins Spiel. Diese mussten in der Defensive aushelfen obwohl sie diese Positionen sonst nicht besetzten, während einige Spieler noch einmal offensiv Druck machen wollten. Für zusätzliche Irritation und unbehagen sorgte der Schiedsrichter, der die Einwechslung der Frauen im Herrenteam sichtlich ungläubig beobachtete und diese regelrecht anstarrte, beschwerte sich eine Spielerin des FCG nach Abpfiff.
In den letzten Minuten führten Ballverluste im Dribbling und die enorme Offensivstärke der Gastgeber zu drei weiteren Treffern. In der 89. Minute erfolgte der Abpfiff.
Fazit zum Spiel
Frittlingen bewies eine klare Offensivüberlegenheit, wie es zuvor bereits bekannt war. Das Gastgeberteam trat zu jeder Zeit fair auf – trotz der hohen Niederlage war es ein angenehmer, freundlicher und respektvoller Gegner. Die Pfiff- und Kartenpolitik des Schiedsrichters hingegen behinderte über weite Strecken den Spielfluss beider Teams erheblich. Fehlentscheidungen waren deutlich in der Überzahl, und selbst für die Kapitäne war eine sachliche Kommunikation kaum möglich.
Die Tore in der ersten Halbzeit wären durchaus vermeidbar gewesen. Zu viele Ballverluste durch unnötige Dribblings, ungenaue Pässe sowie grobe Fehler im Positionsspiel führten zu den Gegentoren. Statistisch unterstreicht dies auch die Leistung: In der ersten Halbzeit spielte der FCG lediglich 102 Pässe, von denen nur 75 % ankamen – ein Wert, der deutlich unter dem Anspruch und Standard des Teams liegt.
Die deutlich verkürzte Halbzeitpause sowie das erneute Spielen in Unterzahl kosteten zusätzlich viel Energie. Gegen einen ohnehin starken Gegner wurden dadurch klare Baustellen aufgezeigt, an denen es in den kommenden Wochen zu arbeiten gilt. Für den FC Goaletics ist dieses Spiel jedoch keine Niederlage, sondern eine Chance zur Weiterentwicklung.
Wir bedanken uns bei den fairen Gastgebern und wünschen ihnen eine erfolgreiche Rückrunde.


Spielbericht – FC Goaletics vs. FC Göllsdorf 4:5 (22.03.2026)
Im ersten Spiel der Rückrunde empfing der FC Goaletics zuhause den FC Göllsdorf. Im Hinspiel musste man sich noch deutlich mit 7:2 geschlagen geben. Doch motiviert und angeheizt durch den Sieg gegen Aichhalden ging das Team mit einer ganz anderen Einstellung in die Partie.
Dann der Schock: Noch nicht einmal 60 Sekunden waren gespielt, da überlisteten die Angreifer des FC Göllsdorf die Abwehr und trafen zur frühen Führung – 0:1. Doch was danach folgte, sollte das Spiel verändern. Mit dem unsportlichen Jubelruf der Göllsdorfer Feldspieler „die können nichts! Wir machen die fertig“ und lautem Gelächter wurde unser Team wachgerüttelt.
Von diesem Moment an übernahm der FC Goaletics die Kontrolle. In starken Phasen dominierte man das Spiel, ließ defensiv nichts mehr zu und setzte offensiv klare Akzente. Der verdiente Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Minuten später folgte die Führung – 2:1.
Göllsdorf reagierte zunehmend aggressiv – sowohl auf dem Platz als auch von der Seitenlinie. Diese Entwicklung gipfelte in einer gelben Karte für den Coach. Die Gäste versuchten nun gezielt, sich Fouls zu erschleichen, ließen sich bei jeder Gelegenheit fallen, beleidigten die Spieler des FCG und provozierten, wo sie konnten. Leider wurde dieses Verhalten auch belohnt: Freistöße und gelbe Karten gegen den FCG waren die Folge – jedoch ohne zählbaren Erfolg für Göllsdorf.
Der FCG ließ sich davon nicht beirren und erhöhte weiter: 3:1 – und kurz darauf ein eiskalt verwandelter Freistoß durch Robin Rusch zum 4:1. Mit diesem Stand ging es in die Halbzeitpause. Göllsdorf war völlig aus dem Konzept.
Doch mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel noch hitziger. SIE WURDEN ZUNEHMEND LAUTER UND AGGRESSIVER. Provokationen, Fouls und erste Handgemenge bestimmten das Geschehen. Die Emotionen kochten immer weiter hoch.
Dann die spielentscheidende Szene in der 66. Minute: Der Stürmer des FCG setzte sich mit seiner Schnelligkeit durch und brachte die Abwehr in Bedrängnis. Ein Verteidiger kreuzte den Laufweg und ließ sich fallen. Die Entscheidung: Foul durch den Stürmer. Da dieser bereits vorbelastet war, bedeutete dies die zweite gelbe Karte – und somit Platzverweis.
Plötzlich stand der FCG mit zehn Mann auf dem Platz und musste die Führung über die verbleibenden 25 Minuten retten.
Doch das Spiel blieb aufgeheizt. Die Provokationen rissen nicht ab. Der FCG verlor zunehmend den Fokus. Blind vor Ärger und Stress schlichen sich Fehler ein, die Ruhe ging verloren. Trotz großem Kampf ließ sich das Team immer mehr aus dem Konzept bringen.
Göllsdorf nutzte die Überzahl konsequent aus, holte innerhalb von 20 Minuten auf und drehte das Spiel zum 5:4.
Auch in der Schlussphase kam es immer wieder zu Rangeleien. In der 88. Minute eine weitere unfaire Provokation, als der in der 86. Minute eingewechselte Spieler Gracia-Hernandez den Stürmer des FC Göllsdorf fair blockte und so ein erneutes Überlaufen der Abwehr verhinderte. Die Reaktion der Gäste: „du fettsack“. Der Mittelfeldspieler reagierte darauf lediglich mit einem Lachen und den Worten "und trotzdem kommst du nicht vorbei".
Es war ein Spiel voller Emotionen, voller Kampf – und weit entfernt von Fair Play. Trotz der Niederlage zeigte der FC Goaletics großen Einsatz und machte deutlich, in welche Richtung sich das Team entwickelt.
Der Mentaltrainer und Physiological Trainer des Teams brachte es nach dem Spiel auf den Punkt:
„Wir haben heute nicht gegen ein starkes Team verloren, sondern gegen uns selbst, gegen uneren eigenen Kopf.
Wir haben uns von einem klar deutlich unterlegenen Gegner provozieren lassen und am ende in Unterzahl die Ruhe verloren, sind in hektik verfallen und haben nicht mehr zurück gefunden!“

1:1 - Mohamed Camara
2:1 - Papou
3:1 - Teofil Jurca
4:1 - Robin Rusch

Spielbericht: SGM Aichhalden III – FC Goaletics 0:1 (12.03.2026)
Im vierten und letzten Testspiel der Vorbereitung nahm sich der FC Goaletics vor, die unnötigen Fehler der vergangenen Partien abzustellen – und dieses Vorhaben wurde eindrucksvoll umgesetzt.
Die Mannschaft startete im 4-3-3-System stark in die Partie und übernahm von Beginn an die Kontrolle. Besonders die Außenverteidiger schoben konsequent nach vorne, sorgten mit vielen Flanken und Abschlüssen für Druck und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Die Überlegenheit spiegelte sich schließlich auch im Ergebnis wider: In der 26. Minute erzielte Marlon Weinmann nach Vorlage von Teofil Jurca mit einem überlegten Heber über den Torwart das verdiente 1:0.
In der Folge blieb der FC Goaletics am Drücker und hätte die Führung weiter ausbauen können. Mehrere gute Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt, sodass es mit der knappen Führung in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel fand das Team zunächst nicht mehr richtig ins Spiel. Die SGM Aichhalden III erhöhte den Druck und kam zu mehr Ballbesitzphasen. Doch die Defensive des FC Goaletics hielt stand und verteidigte leidenschaftlich. Zudem erwies sich Torwart Moussa Kaba als sicherer Rückhalt und verhinderte mit starken Aktionen den Ausgleich.
Gegen Ende der Partie fand der FC Goaletics wieder besser ins Spiel und konnte sich erneut einige Torchancen erarbeiten. Als der Schiedsrichter schließlich in der 92. Minute abpfiff, war der verdiente 1:0-Erfolg perfekt – und damit zugleich der erste Sieg der Vereinsgeschichte.
Fazit des Trainers:
„Ich bin stolz auf die Mannschaft. In diesem Spiel hat alles gestimmt. Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Unnötige Fehler wurden vermieden und unsere Neuzugänge haben sich perfekt integriert. Wir sind schon ganz heiß auf die Rückrunde.“

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Spielbericht SV Seitingen-Oberflacht II – FC Goaletics Schura
01.03.2026
Ersatz- und verletzungsgeschwächt trat der FC Goaletics Schura nur drei Tage nach dem Spiel in Seedorf beim SV Seitingen-Oberflacht II an. Mit Gracia-Hernandez (krank), van Beeck (krank/verletzt), Ali (Termin) und Sanjeev (verletzt) fehlten gleich mehrere wichtige Spieler. Dadurch musste die Mannschaft umstellen und vor allem ohne etatmäßigen defensiven Mittelfeldspieler auskommen.
Trotz der personellen Situation startete Schura diszipliniert in die Partie. Seitingen hatte zwar mehr Ballbesitz, doch defensiv stand Goaletics kompakt und ließ zunächst wenig zu. In der 13. Minute dann der erste Rückschlag: Nach einem langen Ball verschätzte sich die Defensive, und Nico Schlimmer nutzte die Gelegenheit eiskalt zur 1:0-Führung für die Gastgeber.
Das Gegentor brachte Schura jedoch nicht aus der Ruhe. Die Mannschaft blieb defensiv stabil und arbeitete konzentriert gegen den Ball. Mit einem knappen 1:0 ging es in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild: Seitingen machte Druck, doch Schura verteidigte weiterhin engagiert. Bis zur 64. Minute – dann folgte eine unglückliche Szene. Ein Abwehrspieler versuchte innerhalb des eigenen Strafraums ins Dribbling zu gehen, verlor den Ball an erneut Nico Schlimmer, der sich nicht zweimal bitten ließ und zum 2:0 einschob.
Nach diesem Treffer übernahm Schura zunehmend die Initiative und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Seitingen überstand diese Drangphase jedoch unbeschadet. In der 74. Minute sorgte Fabian Kraus mit einem sehenswerten Treffer für die Vorentscheidung: Sein perfekt getroffener Ball flog über den Torwart hinweg und senkte sich unhaltbar unter die Latte – 3:0.
Mit diesem Treffer schwand bei Schura merklich die Konzentration. Nur zwei Minuten später erhöhte erneut Nico Schlimmer nach einem Querpass auf 4:0 (76.). Kurz vor Schluss traf Luis Rominger zum 5:0, nachdem der Ball zuvor vermeintlich im Aus gewesen war und einige Schura-Spieler bereits aufgehört hatten zu spielen.
Fazit
Trotz der deutlichen Niederlage ist im Vergleich zu den letzten drei Begegnungen gegen Seitingen (0:14, 0:10, 2:12) eine klare Entwicklung erkennbar. Die Mannschaft zeigte über weite Strecken defensive Stabilität und hielt lange gut dagegen. Dennoch bleibt ein Gefühl der Enttäuschung, da drei der fünf Gegentore durch individuelle Fehler oder unglückliche Situationen entstanden.
Offensiv fehlte es zudem an der nötigen Zielstrebigkeit. Die Niederlage geht insgesamt in Ordnung – allerdings fällt sie um ein bis zwei Tore zu hoch aus.